Gemeinde Gutenstetten

Landkreis Neustadt a.d.Aisch
Bad Windsheim

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Jahresrückblick 2012

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Wenn Weihnachten und der Jahreswechsel vor der Türe stehen, versucht man gerne das abgelaufene Jahr einmal Revue passieren zu lassen und soweit möglich einen Blick auf künftige Aufgaben zu werfen. Die Verantwortlichen der Gemeinde machen sich wie jede Bürgerin und jeder Bürger Gedanken, wie es in Europa und mit unserem Euro als gemeinsame Währung weiter gehen wird. Auch wenn viele „Rettungsschirme” aufgespannt wurden, ist sicher die bange Frage erlaubt, wie geht es mit Griechenland und anderen „Ländern der Eurozone” die massive finanzielle Probleme haben weiter. Wird dies die Gemeinschaft alles „Schultern” können oder sind massive Auswirkungen auf unsere Gemeinden und die Menschen vor Ort zu erwarten. Ich hoffe zumindest, dass immer die richtigen Steuermänner- und Frauen an der Spitze stehen und den Überblick haben um dies so zu lösen, dass das geeinte Europa das Ziel eines großen Ganzen wird (das war nicht immer so, wie wir in der leidvollen Geschichte erfahren durften).

Konkrete Ausschreibungszahlen liegen mittlerweile für das neue Feuerwehrhaus und die Biomasseheizung in Gutenstetten vor, während das Projekt „Ortsmitte, Hauptstraße 12” sicher noch etwas Diskussionsbedarf hat. Eines der wenigen alten Häuser, zumindest der Wohnhausteil mit seinem Fachwerk, ist als Ergänzung zum Ensemble im Bereich des Radlertreffs zu sehen und Vorschläge von einem Rathaus bis zu einem Seniorentreff mit Tagespflege gibt es ja bereits.

Die erste Großbaumaßnahme zum Hochwasserschutz an der Steinach für Gutenstetten konnte mit einem Kostenaufwand von knapp 600.000,-- € abgeschlossen werden, im zeitigen Frühjahr wird nun die Dammschüttung begonnen, ehe der „Innenausbau der Steinach” im Ortsbereich ansteht. Auch hier gilt dass uns der Freistaat Bayern mit seinem Förderprogramm einen wirksamen Beitrag zur Gefahrenabwehr bei Starkregenereignissen und Hochwässern errichten wird. Diese Solidarität sollte man aus Fairnessgründen auch den betroffenen Anliegern mit ihren Familien entgegen bringen.
Die Arbeit in den Gemeindeteilen war von verschiedenen Maßnahmen geprägt, so ist das Wärmenetz in Rockenbach als Beitrag zur Energiewende und Reduzierung des CO/2 Ausstoßes als beispielhaft zu erwähnen, wo bei dieser Gelegenheit auch bereits Leerrohre für einen DSL-Anschluss in jedes angeschlossene Haus eingebracht wurden. Soweit sind wir in Bergtheim noch nicht ganz, alle Hoffnung beruht jetzt auf dem Förderprogramm der Staatsregierung. Ich denke fünf Gewerbebetriebe die sich anschließen lassen werden, sind zu erreichen und der Konsens mit der Marktgemeinde Dachsbach mit einem Anschluss über Schornweisach-Rauschenberg konnten wir ebenfalls erzielen. Sehr erfreulich sind auch die mittlerweile fließenden Gewerbesteuereinnahmen in nicht unerheblicher Höhe für die beiden Solarparks in Haag.
In den ersten Monaten des neuen Jahres möchten wir die Planungen für den Umbau der Kläranlage in Pahres abschließen, so dass auch hier im April/Mai die Baumaßnahmen beginnen können und wir die bereits seit einigen Jahren überfällige Verlängerung der Betriebserlaubnis erhalten werden.

Zuwachs hat auch das Gewerbegebiet an der B 470 mit den neuen Verkaufsräumen der Möbel-Allee-Dürr sowie einem weiteren einheimischen Betrieb, der in 2013 errichtet werden wird bekommen. Auch hier können wir stolz sein, dass es gelungen ist das Angebot für den heimischen Raum zu erweitern und erfreulich ist dabei auch, dass nunmehr alle Flächen verkauft und das Konto ausgeglichen ist.

Sorgen bereiten uns trotz des Aufschwungs, die Aussagen und Prognosen der Meinungsforschungsinstitute und Wirtschaftsweisen, die jetzt die Krise heraufbeschwören, obwohl im vierten Quartal diesen Jahres genau das Gegenteil eingetreten ist. Der private Konsum und der Export boomen wie seit langem nicht mehr, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990.
Die Finanzen der Gemeinde Gutenstetten lassen angesichts höherer Steuereinnahmen, die Einkommensteuer wird 2013 um einiges steigen, die Kreisumlage auch, zumindest im Moment noch Freiräume um die geplanten und angedachten Maßnahmen durchzuführen.
Heute ist noch nicht abzusehen, wie sich die konjunkturelle Entwicklung der nächsten Jahre auf unsere Gemeinde auswirken wird. Eine Politik der vielen kleinen Schritte, im Rahmen der Möglichkeiten, sollte ein gangbarer Weg sein.

Danken möchte ich an dieser Stelle den Mitarbeitern im Bauhof und allen weiteren Beschäftigten der Gemeinde, der Verwaltung und Allen die für unsere Gemeinde gearbeitet haben. Allen die sich für unsere Vereine und insbesondere in den Hilfsdiensten und Feuerwehren für die Allgemeinheit eingesetzt haben.
Die Aufzählung kann angesichts der Vielfältigkeit der Aufgaben einer Gemeinde nicht abschließend sein. Was nicht heißen soll, dass Dinge die jetzt nicht genannt wurden, nicht genauso wichtig waren.
Das Jahr 2012 war wie immer aber auch geprägt von vielen kleinen Dingen und vielen fleißigen Händen. Ob es das Gießen der Blumen, das Pflegen der Grünflächen vor den Häusern oder im Dorf, die Reinhaltung von Straßen und Wegen, oder die Anlegung der Grünanlage und dessen Pflege am neuen Dorfbrunnen war. Viele haben dazu beigetragen , dass wir eine lebenswerte Gemeinde sind und hoffentlich auch bleiben. Ein herzliches Dankeschön Allen, die sich hier für das Gemeinwohl eingesetzt haben.

Wir gedenken heute auch Allen, die uns in diesem Jahr für immer verlassen haben, waren sie doch ein wichtiger Teil der uns auf Zeit gegebenen Gemeinschaft.

Die Arbeit im Gemeinderat war in Anbetracht vieler Aufgaben sehr angenehm und von großer Sachlichkeit geprägt. Dies sollte auch für die kommenden Jahre gelten, da wir trotz manchmal unterschiedlicher Auffassungen dem Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger verpflichtet sind.
Danken möchte ich allen Mitgliedern des Gemeinderates, meinen beiden Stellvertretern und Ortssprecher Bernd Schopf, sowie den Vorstandsmitgliedern unserer Dorferneuerung, die einen wichtigen Teil geleistet haben, damit die Dorferneuerung überhaupt so umgesetzt werden kann.
Verbunden mit dem Wunsch für eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit, sowie alles erdenklich Gute für 2013 hoffe ich, dass wir das gute Klima des nun ablaufenden Jahres auch in das neue Jahr mitnehmen können.
Sitzung des Gemeinderates am 17. Dezember 2012
Helmut Reiß, 1. Bürgermeister




 

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Update:19.12.12 10:12