Gemeinde Gutenstetten

Landkreis Neustadt a.d.Aisch
Bad Windsheim

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Jahresrückblick 2010

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Zum Jahreswechsel ist es guter Brauch, einmal inne zu halten, dankbar auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken und das vor uns liegende 2011 etwas zu betrachten.

Es ist ungewohnt mit dem Winter, der uns seit mehreren Wochen nun bereits fest im Griff hat, zu beginnen. Schneemengen pro Tag, die wir seit Jahrzehnten nicht mehr hatten, wurden uns über Nacht beschert. Allen die mitgeholfen haben, vorletzten Freitag (es herrschte Katastrophenalarm und die Schule war frei), die Ortschaften frei zu bekommen, ein herzliches Dankeschön.

Verständlicherweise konnte in dieser Notsituation nur der Räum- und Streuplan in seinen festgelegten Kategorien abgearbeitet werden, die Räumung erfolgte Non-Stop von 3.45 Uhr bis 17.00 Uhr.



Das Jahr 2010 war aber mehr als nur Schnee und Winter, viele kleine Dinge mit vielen fleißigen Händen, ob es das Gießen der Blumen, das Pflegen der Grünflächen, oder die Reinhaltung von Straßen und Wegen war. Viele haben dazu beigetragen, dass wir eine lebenswerte Gemeinde sind und hoffentlich auch bleiben. Ein herzliches Dankeschön allen die hierzu beigetragen haben,
das kann gar nicht oft genug betont werden, wie gut es der Gemeinde tut, so viele fleißige Freiwillige zu haben !.



Vor wenigen Tagen konnte nun die Dorferneuerung in der Gemeinde Gutenstetten konkret werden. Mit der Zuschusszusage der Regierung von Mittelfranken und der Mittelbereitstellung beim Amt für Ländliche Entwicklung für das Verfahren Gutenstetten 2, können im Frühjahr 2011 in Pahres erste Maßnahmen ausgeführt werden. Wir sind sehr dankbar, dass trotz knapper staatlicher
Mittel und einem drastischen Stellenabbau bei den Ämtern für ländliche Entwicklung, nach 1 ½ Jahren seit der Anordnung des Verfahrens konkrete Maßnahmen folgen. Dies sollten wir auch schätzen, andere warten sehr viel mehr Jahre und die Dorferneuerung ist ein Prozess, der sich über einen langen Zeitraum erstreckt.



Das nun ablaufende Jahr stand ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien. Mit der Einweihung des Solarparks im Mai, der Inbetriebnahme der Bürgersolaranlage im November und den beiden Windrädern am Eichelberg haben wir es geschafft, den Energiebedarf gleich mehrerer Gemeinden der Größe Gutenstettens zu erzeugen. Letztlich ist es auch ein wichtiger Beitrag zur
Erhaltung unserer Schöpfung und ich bin dankbar, dass wir die manchmal heftigen Diskussionen um der Sache willen hinter uns lassen konnten und Jeder zu seinem Ziel gekommen ist.

Auch ein Beitrag in diese Richtung soll die angedachte Biomasseheizung im künftigen Feuerwehrhaus darstellen. Nach dem Einbau neuer Fenster im Gemeindezentrum und dem Erwerb des Grundstückes in der Schulstraße, können wir uns 2011 an die Planung und Umsetzung der Biomasseheizung machen.

Auch im neuen Gewerbegebiet an der B 470 konnte eine größere Fläche, auf der in Kürze ein Ausstellungsraum mit einer Lagerhalle größeren Ausmaßes entstehen wird, veräußert werden.



Im kommenden Jahr erwarten wir auch konkrete Aussagen, wie die Kläranlage in Pahres ertüchtigt werden kann. Hier werden sicher neue Kosten unvermeidbar sein. Das Kanalnetz in Reinhardshofen und Pahres ist nach einer Studie des Ing-Büros ausreichend ausgelegt. Weniger zufriedenstellend ist derzeit der Sachstand zum Hochwasserschutz Gutenstetten, der wegen einer Klage seit März
diesen Jahres beim Verwaltungsgericht liegt und nicht voran kommt. Sorge bereitet uns trotz Aufschwungs die finanzielle Entwicklung in unserem Lande.
Wir werden das Steuerniveau von 2008 erst wieder 2012/2013 erreichen, haben aber gleichsam sehr hohe Lasten aus dem Sozialbereich, die vom Bezirk über den Landkreis an die Städte und Gemeinden durchgereicht werden. Höhere Umlagen werden sicher zu Lasten von Investitionen gehen, da wir keine weitere zumutbare Möglichkeit sehen, diese Umlagen an unsere Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben.

Heute ist noch nicht abzusehen, wie sich die konjunkturelle Entwicklung der nächsten Jahre auf unsere Gemeinde auswirken wird. Eine Politik der vielen kleinen Schritte, im Rahmen der Möglichkeiten, sollte ein gangbarer Weg sein.



Aber auch viele kleine Dinge werden uns im kommenden Jahr in jedem Gemeindeteil beschäftigen. Ich hoffe und wünsche, dass ich hier erfreulicherweise wie all die Jahre bisher auch, auf unsere Bürgerinnen und Bürger zählen kann, wenn es um ehrenamtliches Engagement für unsere Dörfer geht. Allen hier bereits im Voraus ein herzliches Dankeschön.

Danken möchte ich auch den Mitarbeitern im Bauhof, der Verwaltung und Allen, die für unsere Gemeinde gearbeitet haben. Allen die sich für unsere Vereine und insbesondere in den Hilfsdiensten und Feuerwehren für die Allgemeinheit eingesetzt haben.



Die Aufzählung kann angesichts der Vielfältigkeit der Aufgaben einer Gemeinde nicht abschließend sein. Was nicht heißen soll, dass Dinge die jetzt nicht genannt wurden, deswegen nicht genauso wichtig waren.


Wir gedenken auch Allen, die uns in diesem Jahr für immer verlassen haben,waren sie doch ein Teil der uns auf Zeit gegebenen Gemeinschaft.



Die Arbeit im Gemeinderat war sehr angenehm und von großer Sachlichkeit geprägt, dies sollte auch für die kommenden Jahre gelten. Da wir trotz manchmal unterschiedlicher Auffassungen, dem Wohle all unserer Bürgerinnen und Bürger verpflichtet sind.

Danken möchte ich allen Mitgliedern des Gemeinderates, meinen beiden Stellvertretern und Ortssprecher Bernd Schopf, sowie den
Vorstandsmitgliedern unserer Dorferneuerung.

Verbunden mit dem Wunsch für eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit, sowie alles erdenklich Gute für 2011 vor allem aber zufriedenstellende Gesundheit für Jedermann/-frau hoffe ich, dass wir das gute Klima des nun ablaufenden Jahres auch in das neue Jahr mitnehmen können.

Sitzung des Gemeinderates am 20. Dezember 2010


Helmut Reiß, 1. Bürgermeister

 

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Update:22.12.10 17:12