Gemeinde Gutenstetten

Landkreis Neustadt a.d.Aisch
Bad Windsheim

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Geschichtsträchtige Orte, ursprüngliche Kulturlandschaft, traditionelle Brauereien und Gaststätten und vor allem viele unberührte Naturerlebnisse erwarten Sie auf dieser überwiegend sonnigen Wanderung durch Täler und über Höhen des südlichen Steigerwaldes. Man kann sie auf befestigten Wegen als gemütlichen Sonntagsspaziergang mit Kulturprogramm von Gutenstetten nach Münchsteinach und zurück absolvieren – oder als Ganztageswanderung bis Pahres fortsetzen. Vor allem wenn die Blumenwiesen blühen, aber auch zum Zeitpunkt der herbstlichen Laubfärbung hat diese Wanderung ihre besonderen Reize. Sehr empfehlenswert ist auch eine Kombination mit dem einzigartigen, rund 7 km langen Naturerlebnis- und Kunstpfad „Oasen der Sinne”.

 

Wanderweg Gutenstetten – Pahres 2,9 km

Gutenstetten – Brauerei Windsheimer – Pahres – Brauerei Hofmann

 
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Die Wanderung beginnt vor der Brauerei Windsheimer (Tel. 09161 2293) im Zentrum Gutenstettens. Wir überqueren die Hauptstraße und laufen die Steigerwaldstraße am Gasthof „Radlertreff” vorbei in Richtung Haag und Neuebersbach bis zur ersten Abzweigung nach rechts. Hier biegen wir in die Reinhardshöfer Straße ab, die uns zum Ort hinausführt. Gleich nach dem letzten Gebäude, der Halle des Ofenhauses Schorr, geht es nach rechts auf den Wirtschaftsweg, der Radwegbeschilderung „Allianzweg NeuStadt und Land” folgend. Der Feldweg läuft am Rande der Aischaue entlang und markiert die Grenze zwischen den Sand- und Tonsteinhügeln des Steigerwaldes und dem ebenen Aischgrund. Links des Weges laufen die tonigen „Lehrbergschichten” aus, die vorwiegend als Ackerland genutzt werden. Rechts grenzt die als Wiesenland genutzte Aischaue an den Weg. Um die sumpfige, regelmäßig überschwemmte Aue als Gründland nutzen zu können, haben Menschen schon in Vorzeiten zahlreiche Entwässerungsgräben angelegt. Sie sind heute wichtige Biotope für Amphibien und Libellen. Man erkennt sie von Weitem an ihren Schilfsäumen, die sich malerisch im Wind wiegen. Der Wirtschaftsweg nähert sich der Aisch, läuft ein Stück an ihr entlang und entfernt sich wieder in Richtung Reinhardshofen.

 
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Hier auf den Aischwiesen kann man, besonders zu Mahlzeiten, Störche bei der Nahrungssuche beobachten. Die Wiesen bieten in der Vegetationszeit abwechslungsreiche Blütenaspekte. Im Frühjahr dominiert das Weiß des Wiesen-Schaumkrauts neben dem Gelb des Löwenzahns und des Hahnenfußes. Im Sommer herrscht das Blau des Wiesen-Storchschnabels, das Rot der Wiesen-Flockenblume vor.

Kurz vor Reinhardshofen stoßen wir auf die Straße nach Pahres. Wir überqueren sie und folgen dem parallel zur Straße führenden Radweg nach rechts Richtung Pahres. Vor der Ortschaft queren wir die Aisch und laufen im Ort an der ersten Gabelung rechts die Aischgrundstraße hinauf. Nach wenigen Schritten erreichen wir die Brauerei Hofmann (Tel. 09163 9987-0).

 

Gutenstetten – Münchsteinach 4,9 km/1,25 Std.

200 Münchsteina

Mit der Buslinie – an Sonn- und Feiertagen vom 1.5.–1.11. der Aischgründer-Bier-Express – gelangen wir in einer knappen Viertelstunde vom Bahnhof Neustadt/Aisch nach Gutenstetten, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. An der Bushaltestelle beim „Radlertreff” überqueren wir die Hauptstraße, wenden uns nach rechts und laufen an der Brauerei „Windsheimer” vorbei, links vor dem Bachlauf in die Schulstraße hinein und diese immer weiter „der Nase nach”. Nach einer Weile passieren wir einen freistehenden Trafoturm und biegen gleich dahinter nach rechts in den Abtenweg ein. Der Wegweiser Steinach-Radweg 12 wird uns bis Münchsteinach leiten. Auf dem Abtenweg verlassen wir Gutenstetten und laufen zunächst am linken Rand des eng in die Sandsteinberge des Steigerwaldes eingeschnittenen Steinachtals. Die Steinach präsentiert sich hier noch in einem natürlichen Kleid – reich mäandrierend und mit einem Saum aus Erlen und Weiden verhüllt. Der nur anfangs asphaltierte Wirtschaftsweg läuft eine kurze Strecke an Obstbäumen und am Waldrand entlang. Vor uns taucht in der Ferne das erste Mal der Turm des Münchsteinacher Münsters auf.

 
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Mit diesem schmucken Ziel vor Augen stoßen wir nach einer scharfen Rechtskurve auf die Straße Gutenstetten – Münchsteinach. Wir wenden uns nach rechts, laufen ca. 150 m über die Brücke Richtung Gutenstetten und biegen links nach Kleinsteinach ab. Nach einer originellen Wandertafel geht es in der Ortschaft an der ersten Gabelung rechts, an der nächsten geradeaus dem Schild Steinach-Radweg 12 nach. Kurz darauf passieren wir das urige „Gasthaus zur Distel”. Hier kann man sich eine deftige Brotzeit in authentischer Atmosphäre schmecken lassen, bevor wir weiter dem Steinachtal folgend auf der Hauptstraße geradewegs vorbei an einem Spielplatz und der Freiwilligen Feuerwehr den Ort verlassen. Auf einem weiteren Wirtschaftsweg laufen wir nun am rechten Talrand entlang.

 

Der trockene, nach Westen geneigte Talhang beherbergt ökologisch wertvolle Streuobstwiesen und Hutungen, die den besonderen Reiz der Steigerwaldlandschaft ausmachen. An den Steilböschungen am Wegrand wachsen bunt blühende Hungerkünstler, wie z. B. die zitronengelbe Zypressenwolfsmilch, das Tausendgüldenkraut mit kleinen rosa Blüten oder die auffällig purpurn strahlende Karthäuser-Nelke. Unser Feldweg verlässt den Hangfuß, quert ein von rechts kommendes Seitental und steigt neben einer Koppel zum Waldrand auf. Dort biegen wir scharf nach links ab und folgen hinter dem Holzschuppen einem hangparallelen Weg. Im Sommer blüht hier inmitten von einem gelben Teppich aus echtem Labkraut, Johanniskraut und Odermennig die Breitblättrige Platterbse mit auffällig großen, rosa bis purpurrot schimmernden, schmetterlingsähnlichen Blüten. Der Feldweg macht plötzlich eine scharfe Linkskurve und fällt wieder ins Steinachtal ab. Im Tal geht es an der Kläranlage und an bunt blühenden Wiesen vorbei – mit dem Münster vor Augen – bis Münchsteinach. Im Ort nun an der ersten Querstraße (Wildenbergstraße) nach links und wenige Schritte darauf geradeaus in die Neuebersbacher Straße. Nach einer kurzen Strecke queren wir die Steinach, passieren die ehemalige Klostermühle von 1730 und stoßen auf die Durchgangsstraße (Neustädter Straße). Wir folgen ihr nach rechts und biegen bei der nächsten Abzweigung an einer Dorflinde nach links in den Kirchweg ab, der uns durch ein Tor hindurch zum Münster mit ehem. Benediktinerkloster und dem dazugehörenden Friedhof bringt. Hier fand u. a. auch der bekannte Schauspieler Günter Strack seine letzte Ruhestätte. Nach der Besichtigung geht es zurück in die Neustädter Straße.

 

Nun gibt es die Möglichkeit, in einem der Gasthäuser einzukehren oder die Wanderung direkt bis Pahres (7,8 km) fortzusetzen und mit der Buslinie von dort wieder heimzufahren.

 

Eine dritte, auch sehr empfehlenswerte Variante ist der ca. 7 km lange Naturerlebnis-Rundwanderweg „Oasen der Sinne”, der am nördlichen Ortsrand, an der Steinachgrundhalle beginnt (ca. 3 Stunden einplanen!). Wer zum Startpunkt der „Oasen der Sinne” an der Steinachgrundhalle gelangen möchte, folgt der Hauptdurchgangsstraße
Richtung Mittelsteinach, passiert die traditionsreiche Brauerei Loscher mit Gasthof Krone (deftige, fränkische Küche) und biegt nach dem Ortsschild nach rechts Richtung Schornweisach ab. Nach einer kurzen Strecke auf em schmalen Fußweg und einem Blick auf das Spiegelbild des Münsters im Dorfweiher erblicken wir links der Straße die Steinachgrundhalle. Der Startpunkt liegt an der Schautafel rechts oberhalb der Halle.

 

Oasen der Sinne 7km

310Oasen der Sinne

Der knapp 7 km lange Rundwanderweg bietet vielfältige Naturerlebnisse und Kunsteindrücke in der einmaligen Kulisse des südlichen Steigerwaldes. An 20 Stationen, wie z. B. dem Barfußweg oder Baumtelefon, können Sie mit allen Sinnen Natureindrücke sammeln oder im Literarischen Hain über die Welt nachdenken. Für Geschichtshungrige sind ein getreu nachgebautes Keltengrab und Keltenbaumkreis dabei. Führungen, weitere Informationen und ein Faltblatt gibt es beim Büro der „Lokalen Aktionsgemeinschaft Südlicher Steigerwald”, Telefon 09162 923157 oder im Internet unter www.lag-steigerwald.de

 

Münchsteinach-Neuebersbach-Rockenbach-Reinhardshofe 8,2km/2Std.

Der Rückweg nach Pahres führt uns von der Bushaltestelle „Münchsteinach Ortsmitte” erst ein Stück zurück, entlang der Hauptdurchgangsstraße Richtung Neustadt/Aisch. In der Rechtskurve am Ortsende biegen wir nach links in die Neuebersbacher Straße ab – wie wir gekommen sind – und folgen ihr den Berg hoch immer geradeaus aus dem Ort hinaus (Radweg NEA 8). Am Rande eines Wäldchens lädt uns eine Parkbank zur kurzen Rast mit Blick auf das Münster ein. Wer den breiten, zugewachsenen Weg rechts der Bank einige Schritte weiterläuft, landet in einem verwunschenen, alten Steinbruch mit Felskeller und stattlichen Baumriesen, der als wertvoller Landschaftsbestandteil geschützt ist.

 

Nach der Erkundung zurück zum Sträßchen setzen wir den Anstieg auf die Neuebersbacher Höhe fort. Wir passieren auf diesem Hochplateau ein CVJM-Freizeitzentrum, Tennis- und Sportplätze und schwenken anschließend nach rechts auf das wenig befahrene Sträßchen Münchsteinach – Schornweisach ein. Weiter geht es, je nach Jahreszeit auch neben der Straße, geradeaus die Anhöhe hoch bis zur nächsten Abzweigung (Richtung Haag).

 

Nach ein paar Schritten biegen wir links in das kleine Sträßchen ab, das uns vor Neuebersbach bringt. An der Abzweigung haben wir mit 458 m ü. NN den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Münchsteinach liegt ca. 50 m, Gutenstetten ca. 60 m tiefer. Richtung Ortschaft am kleinen Parkplatz entlang stoßen wir schräg vor dem Gästehaus Kern auf die Hauptstraße, in die wir nach rechts einbiegen. Geradeaus geht es bergab durch das langgezogene Straßendorf mit unterschiedlichsten Anwesen. Am Ende der Ortschaft vor dem Tor zum Rennpferdestall Pirkachshof wenden wir uns nach rechts.

 
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Hier taucht das erste Mal der Weiher-Wander - Weg-Wegweiser mit dem Karpfenlogo auf, der uns bis vor Reinhardshofen begleiten wird. Wir gehen zunächst an einer akkurat geschnittenen Hainbuchen-Hecke entlang, die den Hof umgrenzt, und biegen kurz nach ihrem Ende nach links ab. Der Hofeinzäunung folgend beschreiten wir eine Linkskurve und biegen kurz darauf nach rechts auf den Feldweg ab. Er verläuft parallel zum Engelsbach auf eine Kette von Klärteichen zu. Ein gutes Stück hinter diesen Klärteichen stoßen wir auf einen quer verlaufenden, breiten Wirtschaftsweg, der uns nach rechts bis Rockenbach führen wird. Der Weg klettert aus dem Engelsbachtal, quert ein Seitentälchen mit Weiher, steigt nach Rockenbach hinauf und mündet am Ortsrand in die Münchsteinacher Straße. Wir biegen nach links auf die Vorfahrtsstraße ab und folgen ihr durch den Ort hindurch, in dessen Mitte rechter Hand das malerische Rockenbacher Landschlösschen thront.

 

440Landschloss

Landschlösschen Rockenbach
Das imposante Landschlösschen wurde 1743 von Christoph Friedrich Freiherr von Seggendorff, Herr von Sugenheim und Unternzenn erbaut. Im Laufe der Geschichte hatte es viele Eigentümer. Heute gehört es den Verbandes Christlicher Pfadfinder Lv. Bayern (VCP) und wird rege als Jugendbildungsstätte genutzt.mehr...

 

Kurz nach Ortsende laufen wir in einer scharfen Linkskurve geradeaus auf dem Wirtschaftsweg in Richtung der Wegweiser „Reinhardshofen: 3,5 km” und „Gutenstetten: 5 km” weiter. Durch zwei mit Äckern bedeckte Bodensenken geht es in den nahen Wald hinein. Wir passieren mit Feldern bestellte Lichtungen, queren ein Tälchen mit einem weiteren Weiher – um den sich eine artenreiche Feuchtwiese und ein Feuchtwald aus Erlen angesiedelt hat – und erklimmen die Anhöhe vor Reinhardshofen. Allmählich öffnet sich der Wald und nach dem letzten Stück bergan bietet sich ein herrlicher Ausblick über das Aischtal. Den Blick in die Ferne gerichtet übersieht man fast die purpurne Blütenpracht der Heide- Nelken am Wegesrand. Langsam, die Aussicht genießend steigen wir ins Tal hinab. Links des Weges erblicken wir ganz hinten im Aischtal den Kirchturm von Gerhardshofen, direkt or uns grüßt uns die Kirchturmspitze von Reinhardshofen und rechts des Weges breitet sich im Hintergrund Neustadt über das Aischtal und seine Talhänge aus.

 
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Davor im Tal liegt Diespeck mit der vorgelagerten Hochlagerhalle eines weltbekannten Schlaginstrumentenbauers, die nicht so recht ins Landschaftsbild passt. In Reinhardshofen stoßen wir auf eine Vorfahrtsstraße, folgen ihr wenige Meter nach links und gehen gleich die nächste Seitenstraße nach rechts bergab auf die Kirche zu. Vor der Kirche überqueren wir die Querstraße (Mittlere Dorfstraße) und laufen geradewegs in das Gässchen hinein, das an der Kirchmauer entlangführt. Nach wenigen Schritten gelangen
wir zum Pfarrhaus, queren geradeaus den Pfarrhof, folgen der Längsseite eines alten Wirtschaftsgebäudes und steigen dahinter vorsichtig die betagte Sandstein-Kirchtreppe hinunter. Unten biegen wir rechts in die Untere Dorfstraße ein und an der nächsten Kreuzung nach links in die Vorfahrtsstraße „An der Steige” ab. Kurz darauf verlassen wir Reinhardshofen und marschieren auf dem Fußweg links neben der Straße durch das Aischtal nach
Pahres. Vor der Ortschaft queren wir die Aisch und laufen im Ort an der ersten Gabelung rechts die Aischgrundstraße hinauf. Nach wenigen Schritten erreichen wir die Brauerei Hofmann und kurz dahinter die Bushaltestelle der Buslinie

 

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Update:22.03.09 11:03